Sie geben das Leben aus sich heraus.Sie zeigen durch sich die Schönheit der Schöpfung und tanzen ihren heiligen Tanz mit der Göttlichkeit.

Kein Wesen auf diesem Planeten repräsentiert Gott und die Schöpfung so sehr wie das Weibliche. Das aus sich heraus gebärende, schöpfende und doch zutiefst empfangende, magnetische Prinzip der Anziehung. Es ist dunkel und licht zugleich, denn es gebiert aus der Dunkelheit des Schoßes in das Licht. Gerade deshalb wird seit vielen Jahrhunderten dieses Prinzip verdreht, bekämpft und gefürchtet. In der Weiblichkeit geschieht etwas, aber man kann es nicht sehen. Das macht Angst. Sie erschafft aus sich heraus. Das weckt Unsicherheiten in denen, die dies nicht vermögen. Sie erscheint passiv und ist doch unsichtbar aktiv. Das erscheint unverständlich, paradox und muss so gezähmt werden, neuen Regeln folgen.

Das männlich aktive, elektrische Prinzip hingegen kennen wir alle gut. Es ist vorherrschend seit vielen Zeiten. Und doch ist auch dieses verdreht und pervertiert worden. Finden wir es heute oft verhärtet, befehlend, ohne Gnade und Demut vor der Schöpfung Gottes waltend. Es ist reduziert auf seine innere männliche Seite und daher doppelt aktiv und elektrisch. Negiert, und muss negieren seine innere magnetische Energie. Das wurde in Äonen durch Kämpfe und Kriege eingeübt und konditioniert.

Doch wenn man in sich beide Prinzipien in den Ausgleich bringt – und damit dem Gedanken der Drei folgt – dann begreift man Gottes Schöpfung. Denn das männliche Prinzip lebt seine elektrisch aktive Energie durch seinen Körper. Es zeigt Stärke auf der Jagd, zum Schutz der Höhle, im Ringen mit Anderen und vor Allem in der Gestaltung der Materie. Und ist dabei in seiner kraftvollen Stärke in der Materie doch dienend. Denn es dient dem Weiblichen, so dass diese Weiblichkeit das Wissen, die Schöpfung, das Leben empfangen kann und dieses in die Materie gebären kann.

Ein heiliger Tanz der göttlichen dualen Prinzipien, ein heiliger Tanz des Lebens, der in der Trinität sein Finale findet. Er will getanzt werden. Durch einen jeden von Euch.

Und eben nicht in Büros vergessen, in Gendermaßnahmen pervertiert, in Religionen bekämpft und auch nicht in Brutalität ertränkt werden. Er will getanzt werden um des göttlichen Ausdruckes wegen.

Tanze ihn diesen Tanz auf Deine ganz eigene Weise, in Dir und dann auch gemeinsam. Es ist der Tanz der Schöpfung. Tanze ihn auf allen Ebenen. In Deiner inneren Energie des weibliche-männlichen. In Deiner Sprache. In Deiner Partnerschaft. Im Austausch mit Anderen. In Deinem Umgang mit Kindern, die beide Energien zum gesunden Gedeihen benötigen. Tanze ihn durch den Ausdruck Deines Körpers. Durch Dich.

Und vereine so die dualen Prinzipen zu etwas neuem Dritten. Zur Schöpfung.