Germania ist pleite. Nein nicht das Land. Die Airline. Ein Schelm wer Böses denkt. Obwohl…

Es ist schon ein merkwürdiger “Zufall”, dass eine Fluggesellschaft, die Germania heißt, nun zahlungsunfähig ist. Betrachtet man dies aus der Metaebene, ergeben sich durchaus Parallelen zum Land mit einem ähnlichen Namen. Aber diese Ebene ist wenig zielführend, lässt sie uns doch schnell in das Politische abgleiten und genau da findet ja, wie wir aus diesem Blog wissen, die Spaltung statt, die zu keiner Lösung führt. Also schauen wir anders auf dieses Geschehen.

Fluggesellschaften sind zum Fliegen da. Germania fliegt nicht mehr. Sehr bezeichnend für den Zustand, der sich täglich beobachten lässt.

Billigfluggesellschaften spielen mit und spiegeln den Mangelgedanken der Kunden. Der Kunde fühlt einen inneren Mangel an Geld und sucht sich das billigste Angebot, um in den Urlaub zu fliegen (Germania bot zum größten Teil Pauschalreisen an). Damit wird der Glaubenssatz von “ich habe zu wenig” bedient und genährt. Und ein Glaubenssatz, der gefühlt wird und durch eine passende Emotion wie zum Beispiel Angst immer wieder ausgedrückt, in Sprache gefasst wird, wird zur Gewohnheit.  Das gilt für Billig-Airlines genauso wie für Billig-Discounter. Der Mangel wird so über einen längeren Zeitraum betrachtet, zum Glauben eines ganzen Landes. Ist er erstmal in den Köpfen und Herzen der Menschen etabliert, gibt es zu wenig Geld für Schulen, Straßen, Senioren, Renten, Kinder, … Und doch ist genug da für Diäten, Migranten, Sozialleistungen im Ausland, Rettungsschirme,…

Also gibt es vielleicht den Mangel nur im Kopf der Menschen?

Vielleicht anerzogen in den Jahren nach dem letzten Krieg? Als Nahrungsmittel und andere Güter nicht geliefert wurden, um eine bestimmte Re-education zu vollziehen? Fakt ist, dass in Gesprächen mit Menschen oft, sehr oft, zu hören ist “das kann ich mir nicht leisten”, “das ist zu teuer”, “da muss ich sparen”, “am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig” und ähnliche Glaubenssätze, die dann durch das damit verbundene Gefühl auch subjektiv wahr sind.

Und was hat das nun mit einer Billigairline zu tun? 

Wenn ein Unternehmen sich umgibt mit Kunden, die im Mangel sind, mit Mitarbeitern, die schlecht bezahlt werden, mit Verkaufsstrategien, in denen Rabatte  und Niedrigpreise vorherrschend sind, zieht nach den universellen Gesetzen das Unternehmen mehr von diesem Dingen an. Mangel gehört dann zum Geschäft. Und dann entsteht ein subtiles Gefühl von Wertlosigkeit. Diese Wertlosigkeit führt dann in der Folge zum Wertverlust. Dieser kann sich ausdrücken in einem sinkenden Aktienkurs, in sinkenden Kundenzahlen und auch in sinkenden Gewinnen. Das Unternehmen geht pleite. Sehr gut kann man dieses Phänomen abseits von Billigfliegern auch beobachten in der Branche der Weiterbildungsinstitute, die sich spezialisiert haben auf geförderte Weiterbildungen, wie zum Beispiel Sprachkurse für Migranten, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Hartz IV Empfänger und ähnliche Zielgruppen. Dort sind in der Regel die Gehälter auf Mindestlohnniveau, die Betriebsstätten wenig einladend, die Mitarbeiter unzufrieden. Und es werden sowohl als Kunden, als auch als Mitarbeiter Menschen angezogen, die im Mangel sind.

Die universellen Gesetze gelten halt immer und machen keine Ausnahme: was ich aussende, ziehe ich an, denn es geschieht nach meinem Glauben.

Vielleicht ist die Pleite der Germania symptomatisch für die Gesamtsituation auf vielen Ebenen in diesem Land. Der Bund ist im Mangel, die Länder sind zum großen Teil im Mangel, die Kommunen sowieso, die Bürger sind im Mangel und rufen “Geiz ist geil”. Und das Universum sagt: So sei es! Denn es geschehe nach Deinem Glauben.

Germania kann uns also etwas Wertvolles lehren. Lösen wir unsere häufig unbewussten Glaubenssätze zum Thema Wert und Geld auf. Lassen wir sie los. Denn dann können wir wieder lernen, die Fülle um uns herum zu sehen. Und wir können dann in Folge uns auch wieder erinnern, wie wir Fülle in unser Leben ziehen können. Fülle auf allen Ebenen, wie zum Beispiel Liebe in der Familie, nährstoffreiche Lebensmittel, eine intakte Natur. Aber auch Fülle in Form der Werteenergie Geld. Denn Geld ist keineswegs schlecht. Auch dies ist ein Glaubenssatz. Und wer Geld hat, ist auch nicht per se ein schlechter Mensch. Auch ein Glaubenssatz.

Nein! Geld ist wundervoll. Denn man kann damit wundervolle Dinge machen. Ein Haus bauen, in dem seniorengerecht ältere Menschen für einen kleinen Preis leben können, Land kaufen und Bäume dort pflanzen, damit Eichhörnchen, Wölfe und Wildschweine Platz zum Leben haben, die Toiletten in der Schule in der Nachbarschaft sanieren, dem Start-Up-Unternehmen im Dorf Geld zur Verfügung stellen, damit die ersten Produkte produziert werden können, Arbeitsplätze schaffen…die Liste ist unendlich lang.

Germania ist also tot, es lebe Germania.

Nutzen wir diese Situation aus der Metaebene und zur Innenschau. Wo finden sich in Dir Glaubenssätze zum Mangel? Wo fühlst Du Dich nicht wert? Konntest Du das schon bei Deinen Eltern, Großeltern und anderen Ahnen beobachten? Sich klein fühlen, sich nicht wertig fühlen, sich klein machen, die Oberen “anbeten”, eigene Macht abgeben an andere, “die es bestimmen können”? Dann wird es Zeit für den Abschied dieser zur Gewohnheit gewordenen Emotionen. Jeder von uns ist wertvoll. Ist mächtig. Ist ein Schöpfer. Jeder von uns kann Dinge und Situationen gestalten, sie zum Wohle Aller verbessern, seine Teil beitragen zum Wohle der Gemeinschaft. Es geschehe nach Deinem Glauben. Also glaube an Dich und Deine Kraft. Daran, dass Du es wert bist, geliebt zu werden, gesunde Lebensmittel kaufen zu können, eine erfüllende berufliche Aufgabe zu haben, in einem schönen Haus zu wohnen, liebevolle Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn zu haben. Von einer Regierung regiert zu werden, die ohne Gier dem Volk dient.

Und dann – wenn Du dies als wahr ansiehst – dann wird es sich über kurz oder lang in Deinem Leben zeigen. Und wenn wir das Alle verinnerlichen, zeigt es sich im ganzen Land. Eine schöne Vorstellung oder?

Auf dem Weg zu dieser Einstellung ist es allerdings unabänderlich, dass Du diese oben genannten Glaubenssätze zum Thema Geld und Wert löst und Dich im Gehirn umprogrammierst auf Fülle. Dein Gehirn wird dies erstmal nicht wollen, denn Veränderung mag es nicht besonders. Es muss dann neue neuronale Netzwerke bilden und das kostet Kraft. Also wird es versuchen, Dir die alten gewohnten Verbindungen weiterhin anzudrehen. Es wird Dir versuchen über das Unterbewusstsein zu erklären, dass doch alles eigentlich nicht so schlimm ist und so bleiben kann, wie es ist. Und Du wirst Dich immer wieder dabei beobachten können, wie Du, ohne es zu wollen, die alten Sätze wieder denkst und fühlst. Das liegt daran, dass Dein Gehirn erst die Myelinschicht, die es um die alten neuronalen Netze gewickelt hat und die für eine schnelle Weitergabe der Informationen sorgt, abbauen muss. Das nennt man verlernen. Und die neuen Verbindungen müssen erst so eine Schicht bekommen. Erst gibt es also einen Trampelpfad in Deinem Gehirn und dann mit Übung und Nutzung entsteht die Autobahn.

Das heißt aber auch, dass Du bereit sein musst, an Dir zu arbeiten, wenn Du aus dem Mangelkreislauf aussteigen möchtest. Und das ist nicht immer lustig. Wenn man alte Themen wie Glaubenssätze löst, kann das auch schon mal unangenehm sein, weil sich alte Situationen, die schmerzhaft waren, zeigen können. Aber ich verspreche Dir: sie zeigen sich noch einmal und dann nie wieder.

Wenn Du Begleitung dabei möchtest, kannst Du das bei mir tun oder auch eins der vielen anderen Angebote nutzen. Mir ist es wichtig, dass Du es überhaupt in Angriff nimmst. Denn Deine Glaubenssätze beeinflussen Alle. Denn alles hängt mit allem zusammen.

Du bist also wichtig. Dein Beitrag zur Lösung dieser Zusammenhänge zählt. Und ich zähl auf Dich.